Matthias Reim - Bild: Sven Mandel / CC-BY-SA-4.0
Da sind die Fans aber aus allen Wolken gefallen, als Matthias Reim seine Tournee einfach so, krankheitsbedingt, abgebrochen hat. Später nannte er Burn-Out und einen verschleppten Infekt als Gründe. Doch jetzt verrät der Schlager-Rocker was damals wirklich abging:
"Mein Doc hat mich gewarnt: Wenn du jetzt nicht aufhörst, bekommst du die nächste Herzmuskelentzündung."
Das klingt ja ganz schön haarsträubend! Doch das war nicht das erste Mal, wie Reim offenbart. Schon 2015 stand er vor einer ähnlichen Situation:
"Damals brachte meine Pumpe noch 20 Prozent Leistung, ich stehe kurz vor einem multiplen Organversagen."
Aber trotz aller Risiken hat sich Matthias Reim im vergangenen Jahr nicht nur um seine Gesundheit gekümmert, sondern auch um sein Image. "Nach dem Motto: Der wird immer krank, wenn er auf die Bühne soll. Diesen Eindruck wollte ich um alles in der Welt vermeiden. Ich bin Matthias Reim, und der geht selbst mit drei Messern im Rücken nicht nach Hause. So dachte ich!"
Da hat der gute Matthias wohl eine Extraportion "falsch verstandene Zuverlässigkeit" bekommen. Er wollte seine treuen Fans, sein Management und die Veranstalter nicht im Stich lassen.
Diesen Charakterzug hat er übrigens auch seinen finanziellen Rückschlägen in den wilden 90ern zu verdanken. Mit "Verdammt, ich lieb dich" hat er Millionen gescheffelt und sie dann durch zwielichtige Geschäfte und falsche Freunde wieder in den Sand gesetzt. Aber hey, wer kann schon widerstehen, wenn die Gierigen an der Tür klopfen? Er gesteht:
"Weil ich krankhaft harmoniesüchtig bin, habe ich es nicht geschafft, den Gierigen in meinem Umfeld ein Nein ins Gesicht zu donnern."
Aber keine Sorge, liebe Schlagerfreunde! Matthias Reim hat längst die Kurve gekriegt und ist wieder auf der Erfolgsspur. Und das hat nichts mit Kohle zu tun. Der 65-jährige Musiker braucht einfach die Bühne wie die Luft zum Atmen. "Wenn ich nicht mehr auftreten könnte, würde ich in ein tiefes, schwarzes Loch fallen. Ich merke das schon, wenn eine Tour vorbei ist", verrät er und gibt ein beruhigendes Versprechen ab: "Ich glaube, ich würde mich sogar noch mit dem Rollator auf die Bühne schleppen, bevor ich in Rente gehe." Na, das ist doch mal eine Ansage!

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